Culture Code · Kulturabgleich

Kulturbericht für Nordlicht Logistik AG

Unternehmensanspruch und berichteter Arbeitsalltag im Vergleich. 9 Befunde aus 120 Gesprächen.

Beschäftigte haben das Gespräch beendet (63 %)
120 von 190
Zeitraum der Befragung
20. Oktober 2026
8 übernommene Aussagen
4 Dokumente
in 6 von 6 Dimensionen
9 Befunde

Bestimmt für: der Vorstand und die Bereichsleitung Betrieb. Wer diesen Link erhält, kann den Bericht lesen.

Auf einen Blick

Die Befragung zeigt 4 Stärken, 2 Lücken und 3 Risiken. Am deutlichsten bestätigt: Richtung und Ziele werden im Alltag gelebt. Die größte Lücke: Eigenständige Verbesserungen und Beteiligung an Entscheidungen werden selten erlebt. Das größte Risiko: Veränderung und Kundenbezug werden je nach Gruppe unterschiedlich erlebt.

  • 4Stärken1 Mal Gelebter Anspruch, 2 Mal Anspruch im Aufbau, 1 Mal Ungeschriebene Stärke
  • 2Lücken2 Mal Anspruch kaum erlebt
  • 3Risiken1 Mal Einseitige Praxis, 1 Mal Widersprüchliche Praxis, 1 Mal Unterschiede zwischen Gruppen
Befunde nach Anspruch und erlebtem Alltag
In Unterlagen beschriebenNicht in Unterlagen beschrieben
Eine Praxis dominiertandere Ansprüchekein Befund
Anspruch bestätigtim Arbeitsalltag
Teilweise erlebtoder uneinheitlich
Kaum erlebtkann es nicht geben
Abweichende Praxiszum Anspruchkann es nicht geben

Jeder Befund vergleicht, was das Unternehmen über seine Arbeitsweise festhält, mit den Erfahrungen seiner Beschäftigten. Ein Klick führt zum Befund.

So lesen Sie diesen Bericht

Der Unternehmensanspruch ist, was Nordlicht Logistik AG in eigenen Unterlagen oder im Gespräch mit der Geschäftsführung festhält. Der erlebte Alltag stammt aus der Befragung. Verglichen werden Gruppen nach Bereich, Personalverantwortung und Betriebszugehörigkeit. Die Auswertung beschreibt Muster, keine Personen. Handlungsempfehlungen sind ein gesondertes, optionales Modul.

  • Gelebter AnspruchBewahrenin Unternehmensunterlagen beschrieben und im Alltag erlebt
  • Anspruch im AufbauStärkenin Unternehmensunterlagen beschrieben und teilweise erlebt
  • Ungeschriebene StärkeSichtbar machennicht in Unternehmensunterlagen beschrieben und als hilfreich erlebt
  • Anspruch kaum erlebtAnspruch prüfenin Unternehmensunterlagen beschrieben und im Alltag selten erlebt
  • Einseitige PraxisAusbalancierenein Verhalten dominiert und drängt andere Ansprüche zurück
  • Widersprüchliche PraxisUrsachen prüfennicht in Unternehmensunterlagen beschrieben und gegenläufig zu einem Anspruch
  • Unterschiede zwischen GruppenUnterschiede prüfennicht in Unternehmensunterlagen beschrieben, je Gruppe anders erlebt

Was die Leute hält

Die meisten sind wegen der Kolleginnen und Kollegen hier (55 %), wegen der Aufgabe selbst (42 %) und wegen des Produkts oder des Zwecks des Unternehmens (40 %).

  • Die Kolleginnen und Kollegen (71)55 %
  • Die Aufgabe selbst (55)42 %
  • Das Produkt oder der Zweck des Unternehmens (52)40 %
  • Die Flexibilität bei Zeit und Ort (47)36 %
  • Die Möglichkeit mitzugestalten (22)17 %
  • Die Entwicklungsmöglichkeiten (19)15 %
  • Die Sicherheit des Arbeitsplatzes (13)10 %
  • Die Nähe zum Wohnort (13)10 %
Wo · Die Aufgabe selbst, nach Bereich
  • Verwaltung / Administration (15)87 %
  • Technik / Entwicklung (13)38 %
  • Führung / Leitung (10)30 %
  • Logistik / Lager (50)50 %
  • Sonstiges (5)60 %
  • Produktion / Fertigung (20)0 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt (17)35 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 130 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.
Wo · Die Möglichkeit mitzugestalten, nach Personalverantwortung
  • Ohne Personalverantwortung (95)0 %
  • Mit Personalverantwortung (35)63 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 130 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.
Wo · Die Kolleginnen und Kollegen, nach Dauer im Unternehmen
  • 1–5 Jahre (40)43 %
  • 5–10 Jahre (60)67 %
  • Mehr als 10 Jahre (30)47 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 130 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

47 von 120 nennen eine Bedingung. Am häufigsten: Schichtgestaltung und Einsatzplanung (11), Beteiligung an Entscheidungen (9), Vergütung im Arbeitsmarktvergleich (9).

  • Schichtgestaltung und Einsatzplanung11 Nennungen
  • Beteiligung an Entscheidungen9 Nennungen
  • Vergütung im Arbeitsmarktvergleich9 Nennungen
Für das Gespräch

Wissen Sie, warum die Leute bleiben, und ist das der Grund, mit dem Sie einstellen?

Die Befunde

Stärken

4 Befunde · Was hält und was es sich zu schützen lohnt

Ungeschriebene StärkeSichtbar machenRichtung & Ziele

Richtung und Ziele werden im Alltag gelebt

Richtung und Ziele sind eine ungeschriebene Stärke, zu der kein Unternehmensanspruch festgehalten ist. Bei einer Kernfrage erleben 88 Prozent diese Orientierung oft oder fast immer. Die Antworten fallen in allen Gruppen ähnlich aus.

Unternehmensanspruch

Zum Thema Richtung & Ziele steht in keinem Ihrer Dokumente etwas.

Im Alltag
88 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft ist Ihnen klar, was bei Ihrer Arbeit gerade Vorrang hat?“ · Frage C1.1 · n = 130
92 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn sich Prioritäten ändern: Wie oft erfahren Sie, warum?“ · Frage C1.2 · n = 130
92 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft spricht Ihre Führungskraft mit Ihnen darüber, wozu Ihre Arbeit beiträgt?“ · Frage F1 · n = 118
95 %antworten Hilft deutlich oder Hilft eher„Wie wirkt sich die Art, wie bei Ihnen Prioritäten gesetzt und erklärt werden, auf Ihre Arbeit aus?“ · Frage B1 · n = 130
1 %antworten Bremst eher oder Bremst deutlichFrage B1 · n = 130
Wo · im Sinne der Dimension, nach Bereich
  • Sonstiges (5)100 %
  • Technik / Entwicklung (12)97 %
  • Führung / Leitung (10)97 %
  • Produktion / Fertigung (16)91 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt (16)90 %
  • Verwaltung / Administration (13)86 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 118 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Zuletzt in einer Nachtschicht. Es war eng, und trotzdem ist niemand gedrängt worden, die Kontrolle zu überspringen.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Für das Gespräch

Wie können Sie diese gelebte Orientierung sichtbar machen und auf andere Bereiche übertragen, ohne sie zur Pflicht zu machen?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Gelebter AnspruchBewahrenOffenheit & Vertrauen

Bemerkte Fehler werden meist sofort gemeldet

Der Unternehmensanspruch, bemerkte Fehler sofort zu melden, wird im Alltag stabil gelebt. In der Gruppe Sonstiges erleben dies 100 Prozent oft oder fast immer, in der Gruppe Verwaltung / Administration 69 Prozent.

Unternehmensanspruch
„Wer einen Fehler bemerkt, meldet ihn sofort. Ein gemeldeter Fehler kostet eine Stunde, ein verschwiegener kostet einen Kunden.“
Unternehmensleitbild, Absatz 6 · Gewicht 0,80
Im Alltag
86 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft wurde ein Fehler, den jemand bemerkt hat, sofort gemeldet?“ · Frage A05 · n = 120
4 %antworten Nie oder SeltenFrage A05 · n = 120
Wo · Oft oder Fast immer, nach Bereich
  • Sonstiges (5)100 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt (16)100 %
  • Technik / Entwicklung (12)92 %
  • Produktion / Fertigung (17)88 %
  • Logistik / Lager (47)85 %
  • Verwaltung / Administration (13)69 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 120 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Wir haben es gemeldet, und es wurde ohne Vorwürfe aufgenommen. Was danach geändert wurde, haben wir allerdings nie erfahren.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 31 %.

Für das Gespräch

Was könnte das sofortige Melden von Fehlern gefährden, und wer soll darauf achten, dass diese Stärke erhalten bleibt?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Anspruch im AufbauStärkenBeteiligung & Entscheidungen

Probleme werden vor Ort teilweise ohne lange Rücksprache gelöst

Der Unternehmensanspruch, Probleme vor Ort ohne lange Rücksprache zu lösen, wird teilweise gelebt. In der Gruppe Führung / Leitung erleben dies 90 Prozent oft oder fast immer, in der Gruppe Technik / Entwicklung 25 Prozent.

Unternehmensanspruch
„Wer auf dem Hof steht und sieht, dass etwas nicht aufgeht, hält nicht Rücksprache über drei Ebenen, sondern löst es.“
Karriereseite, Absatz 3 · Gewicht 0,85
Im Alltag
59 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft konnten Sie ein Problem vor Ort selbst lösen, ohne Rücksprache über mehrere Ebenen?“ · Frage A02 · n = 120
14 %antworten Nie oder SeltenFrage A02 · n = 120
Wo · Oft oder Fast immer, nach Bereich
  • Führung / Leitung (10)90 %
  • Verwaltung / Administration (13)77 %
  • Produktion / Fertigung (17)65 %
  • Sonstiges (5)60 %
  • Logistik / Lager (47)57 %
  • Technik / Entwicklung (12)25 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 120 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Entschieden hat es am Ende die Disposition, obwohl auf dem Hof klar war, was zu tun ist. Wir haben gewartet, bis die Freigabe da war, und der Lkw stand die ganze Zeit.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 65 %.

Lesehinweis: Führungskräfte sollen in der Regel mehr entscheiden als andere. Der Unterschied zeigt, dass es auch so erlebt wird. Ob er größer ist als vorgesehen, lässt sich nur beurteilen, wenn feststeht, wie viel Spielraum jede Rolle haben soll. Danach fragt der Fragebogen nicht.

Für das Gespräch

Was wird in Führung / Leitung bei Entscheidungen anders gemacht, und was davon lässt sich passend zum Entscheidungsspielraum der jeweiligen Rolle in anderen Gruppen erproben?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Anspruch im AufbauStärkenZusammenarbeit

Hinderliche Abläufe werden je nach Gruppe unterschiedlich häufig geändert

Der Unternehmensanspruch, hinderliche Abläufe zu ändern, ist im Aufbau und wird bei kürzerer Zugehörigkeit häufiger erlebt. In der Gruppe Sonstiges erleben 80 Prozent dies oft oder fast immer, in der Gruppe Mehr als 10 Jahre sind es 11 Prozent.

Unternehmensanspruch
„Wir arbeiten unbürokratisch. Ein Ablauf, der die Arbeit aufhält, wird geändert und nicht verteidigt.“
Unternehmensleitbild, Absatz 4 · Gewicht 0,80
Im Alltag
34 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft wurde ein Ablauf, der die Arbeit aufgehalten hat, geändert?“ · Frage A04 · n = 120
38 %antworten Nie oder SeltenFrage A04 · n = 120
Wo · Oft oder Fast immer, nach Dauer im Unternehmen
  • 1–5 Jahre (36)69 %
  • 5–10 Jahre (57)23 %
  • Mehr als 10 Jahre (27)11 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 120 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Dann wäre nichts vom Hof gekommen. Der vorgeschriebene Weg ist für den Normalfall gedacht, und der Normalfall ist bei uns selten. Wir nehmen den Weg, der funktioniert.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Anspruch im Aufbau: Unter fünf Jahren im Unternehmen: 69 %. Ab fünf Jahren: 19 %.

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 58 %.

Für das Gespräch

Was machen die Gruppen anders, in denen hinderliche Abläufe bereits häufiger geändert werden, und was davon passt auch für andere Gruppen?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Lücken

2 Befunde · Was versprochen ist und im Alltag fehlt

Anspruch kaum erlebtAnspruch prüfenBeteiligung & Entscheidungen

Eigenständige Verbesserungen und Beteiligung an Entscheidungen werden selten erlebt

Der Unternehmensanspruch, kleine Verbesserungen selbst umzusetzen und an Entscheidungen zur täglichen Arbeit beteiligt zu sein, wird kaum erlebt. Nur 13 Prozent erleben das oft oder fast immer.

Unternehmensanspruch
„Wer für eine Aufgabe zuständig ist, kann kleine Verbesserungen im eigenen Bereich selbst umsetzen und wird an Entscheidungen beteiligt, die die tägliche Arbeit betreffen.“
Unternehmensleitbild, Absatz 3 · Gewicht 0,80
Im Alltag
13 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft konnten Sie eine kleine Verbesserung in Ihrem Bereich selbst umsetzen?“ · Frage A01 · n = 120
76 %antworten Nie oder SeltenFrage A01 · n = 120
Wo · Oft oder Fast immer, nach Bereich
  • Verwaltung / Administration (13)38 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt (16)19 %
  • Logistik / Lager (47)13 %
  • Technik / Entwicklung (12)8 %
  • Produktion / Fertigung (17)6 %
  • Sonstiges (5)0 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 120 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Zuletzt bei einer Umleitung. Die Entscheidung hätte in der Schicht fallen müssen und ist erst am nächsten Tag gefallen, weil niemand sie an sich ziehen wollte.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Zwei Aussagen im Unternehmensanspruch ziehen in verschiedene Richtungen. Das Leitbild lässt Verbesserungen im eigenen Bereich selbst umsetzen, das Rundschreiben verlangt dafür ab 2.500 Euro die Freigabe der Geschäftsführung. Die andere Aussage: „Investitionen ab EUR 2.500: Freigabe durch die Geschäftsführung.“ (Rundschreiben der Geschäftsführung).

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 38 %.

Lesehinweis: Führungskräfte sollen in der Regel mehr entscheiden als andere. Der Unterschied zeigt, dass es auch so erlebt wird. Ob er größer ist als vorgesehen, lässt sich nur beurteilen, wenn feststeht, wie viel Spielraum jede Rolle haben soll. Danach fragt der Fragebogen nicht.

Für das Gespräch

Wie möchten Sie mit dem Satz im Unternehmensleitbild umgehen: Soll er weiter gelten und was müsste sich ändern, um ihn im Alltag einzulösen, oder soll er anders lauten oder gestrichen werden?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Anspruch kaum erlebtAnspruch prüfenOffenheit & Vertrauen

Schutz vor Nachteilen nach Meldungen wird kaum erlebt

Der Unternehmensanspruch, dass Meldenden auch bei selbst verursachten Vorfällen kein Nachteil entsteht, wird im Alltag kaum erlebt. In der Gruppe Sonstiges erleben das 40 Prozent oft oder fast immer, in der Gruppe Verwaltung / Administration 15 Prozent.

Unternehmensanspruch
„Aus einer Meldung darf einer meldenden Person kein Nachteil entstehen; dies gilt ausdrücklich auch dann, wenn sie den Vorfall selbst verursacht hat.“
Betriebsvereinbarung Meldewesen, Absatz 3 · Gewicht 0,79
Im Alltag
22 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft hatte jemand, der einen eigenen Fehler gemeldet hat, danach keinen Nachteil?“ · Frage A06 · n = 120
54 %antworten Nie oder SeltenFrage A06 · n = 120
Wo · Oft oder Fast immer, nach Bereich
  • Sonstiges (5)40 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt (16)31 %
  • Logistik / Lager (47)21 %
  • Führung / Leitung (10)20 %
  • Produktion / Fertigung (17)18 %
  • Verwaltung / Administration (13)15 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 120 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Der Hinweis ist bis zur Schichtleitung gekommen und dort geblieben. Weiter oben hat das nie jemand gehört, und geändert hat sich nichts.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Für das Gespräch

Was müsste sich im Alltag ändern, um den Satz einzulösen, und soll er weiter gelten, anders lauten oder gestrichen werden?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Risiken

3 Befunde · Was ungesteuert entsteht oder dem Anspruch widerspricht

Unterschiede zwischen GruppenUnterschiede prüfenVeränderung & Kunde

Veränderung und Kundenbezug werden je nach Gruppe unterschiedlich erlebt

Die Gruppen erleben Veränderung und Kundenbezug sehr unterschiedlich, ohne dokumentierten Unternehmensanspruch dazu. Bei der Frage mit dem größten Abstand erleben in der Gruppe Vertrieb / Kundenkontakt 94 Prozent die abgefragte Praxis oft oder fast immer, in der Gruppe Logistik / Lager sind es 6 Prozent. Je nach Aufgabe haben die Gruppen unterschiedliche Gelegenheiten, Kundenrückmeldungen mitzubekommen oder an Entscheidungen darüber mitzuwirken.

Unternehmensanspruch

Zum Thema Veränderung & Kunde steht in keinem Ihrer Dokumente etwas.

Im Alltag
36 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft erfahren Sie, was Kundinnen und Kunden über die Ergebnisse Ihrer Arbeit zurückmelden?“ · Frage C4.1 · n = 120
38 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn Kundinnen und Kunden auf ein Problem hinweisen: Wie oft wird es angegangen?“ · Frage C4.2 · n = 120
45 %antworten Hilft deutlich oder Hilft eher„Wie wirkt sich der Umgang mit Rückmeldungen und Problemen auf Ihre Arbeit aus?“ · Frage B4 · n = 120
34 %antworten Bremst eher oder Bremst deutlichFrage B4 · n = 120
Wo · im Sinne der Dimension, nach Bereich
  • Vertrieb / Kundenkontakt (16)91 %
  • Produktion / Fertigung (17)59 %
  • Führung / Leitung (10)50 %
  • Sonstiges (5)50 %
  • Verwaltung / Administration (13)46 %
  • Logistik / Lager (47)5 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 120 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Kundenkontakt habe ich nicht. Was bei uns ankommt, ist eine Beschwerde in Textform, und darin steht selten, was der Kunde wirklich gebraucht hätte.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Lesehinweis: Nicht jede Rolle bekommt Kundenrückmeldungen mit oder ist an Entscheidungen darüber beteiligt. Fehlende Gelegenheit zählt weder für noch gegen den Anspruch. Unterschiede zwischen Bereichen hängen deshalb auch von ihren Aufgaben ab.

Für das Gespräch

Was soll beim Umgang mit Kundenrückmeldungen und Entscheidungen darüber offiziell gelten, für welche Gruppen soll es gelten und wer entscheidet darüber?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Widersprüchliche PraxisUrsachen prüfenFairness & Anerkennung

Fairness und Anerkennung fehlen häufig im Alltag

Ein großer Teil erlebt in allen Gruppen einen Mangel an Fairness und Anerkennung. Bei einer der Fragen dazu antworten 71 Prozent mit Nie oder Selten, nur 8 Prozent mit Oft oder Fast immer. Ein Unternehmensanspruch dazu ist in den Unterlagen nicht formuliert.

Unternehmensanspruch

Zum Thema Fairness & Anerkennung steht in keinem Ihrer Dokumente etwas.

Im Alltag
8 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn interessante Aufgaben oder Entwicklungschancen vergeben werden: Wie oft erleben Sie das als fair?“ · Frage C6.1 · n = 120
10 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn Sie etwas besonders gut gemacht haben: Wie oft wird das wahrgenommen?“ · Frage C6.2 · n = 120
10 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft bekommen Sie von Ihrer Führungskraft Rückmeldung zu Ihrer Arbeit, die Ihnen weiterhilft?“ · Frage F4 · n = 118
14 %antworten Hilft deutlich oder Hilft eher„Wie wirkt sich der Umgang mit Entwicklungschancen und Anerkennung auf Ihre Arbeit aus?“ · Frage B6 · n = 120
68 %antworten Bremst eher oder Bremst deutlichFrage B6 · n = 120
Wo · im Sinne der Dimension, nach Bereich
  • Produktion / Fertigung (16)16 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt (16)10 %
  • Logistik / Lager (46)9 %
  • Technik / Entwicklung (12)8 %
  • Verwaltung / Administration (13)8 %
  • Sonstiges (5)7 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 118 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Wer eine Störung löst, wird gesehen. Wer dafür sorgt, dass keine entsteht, fällt niemandem auf, und das ist auf Dauer der undankbarere Weg.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Für das Gespräch

Woran könnten die Beschäftigten heute im Handeln der Geschäftsführung merken, dass dieses Muster nicht gewollt ist?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Einseitige PraxisAusbalancierenBeteiligung & Entscheidungen

Freigaben haben Vorrang vor eigenständigem Handeln und Beteiligung

Freigaben durch die Geschäftsführung werden stark gelebt, während der Unternehmensanspruch auf eigenständige Verbesserungen und Beteiligung kaum erlebt wird. Die starke Orientierung an Freigaben erleben in der Gruppe Vertrieb / Kundenkontakt 94 Prozent oft oder fast immer, in der Gruppe Sonstiges 60 Prozent.

Unternehmensanspruch
„Investitionen ab EUR 2.500: Freigabe durch die Geschäftsführung.“
Rundschreiben der Geschäftsführung, Absatz 3 · Gewicht 0,80
Im Alltag
82 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft musste vor einer Anschaffung für Ihren Bereich die Geschäftsführung zustimmen?“ · Frage A03 · n = 120
6 %antworten Nie oder SeltenFrage A03 · n = 120
Wo · Oft oder Fast immer, nach Bereich
  • Vertrieb / Kundenkontakt (16)94 %
  • Verwaltung / Administration (13)85 %
  • Technik / Entwicklung (12)83 %
  • Logistik / Lager (47)83 %
  • Produktion / Fertigung (17)76 %
  • Sonstiges (5)60 %
Senkrechter Strich: Wert über alle 120 Antworten. In Klammern: Antworten in der Gruppe.

„Ich habe entschieden und es danach gemeldet. Widerspruch kam keiner, aber ich weiß bis heute nicht, ob ich das durfte, und beim nächsten Mal frage ich wieder nach.“Aus einem Gespräch, anonymisiert und freigegeben

Zurückgedrängt wird: „Wer für eine Aufgabe zuständig ist, kann kleine Verbesserungen im eigenen Bereich selbst umsetzen und wird an Entscheidungen beteiligt, die die tägliche Arbeit betreffen.“ Das erleben 13 % oft oder fast immer.

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 34 %.

Lesehinweis: Führungskräfte sollen in der Regel mehr entscheiden als andere. Der Unterschied zeigt, dass es auch so erlebt wird. Ob er größer ist als vorgesehen, lässt sich nur beurteilen, wenn feststeht, wie viel Spielraum jede Rolle haben soll. Danach fragt der Fragebogen nicht.

Für das Gespräch

Wann sollen Freigaben durch die Geschäftsführung Vorrang haben, wann eigenständige Verbesserungen und die Beteiligung an Entscheidungen über die tägliche Arbeit, und wer entscheidet das im Einzelfall?

Titel, Einordnung und Frage wurden maschinell formuliert und gegen die Zahlen geprüft.

Die sechs Dimensionen

Drei feste Kernfragen je Dimension, in jedem Unternehmen gleich gestellt. Der Wert ist der mittlere Anteil der Antworten im Sinne der Dimension.

  • Richtung & Ziele90 %
  • Beteiligung & Entscheidungen27 %
  • Zusammenarbeit17 %
  • Veränderung & Kunde37 %
  • Offenheit & Vertrauen45 %
  • Fairness & Anerkennung10 %

Offenheit und Vertrauen

  • Wenn Ihnen ein Fehler passiert: Wie oft können Sie ihn ansprechen, ohne Nachteile zu befürchten?Oft oder Fast immer · Frage C5.1 · n = 12046 %
  • Wie oft behalten Sie Bedenken für sich, weil Sie Nachteile befürchten?Nie oder Selten · Frage C5.2 · n = 12048 %
  • Wenn Sie ein Problem ansprechen: Wie oft wird danach etwas geändert?Oft oder Fast immer · Frage C5.3 · n = 12044 %
  • Wenn Sie Ihrer Führungskraft widersprechen: Wie oft geht sie ernsthaft darauf ein?Oft oder Fast immer · Frage F3 · n = 11842 %

Offenheit und Vertrauen werden separat ausgewertet. Sie können Hinweise auf das Antwortklima geben, ohne zu beweisen, ob einzelne Antworten wahr sind.

Die Vergleichsgruppen

Ausgewertet wird nur, wo mindestens 5 Personen geantwortet haben. Kleinere Gruppen wurden vor der Auswertung mit einer größeren zusammengelegt.

GruppeGruppeAntworten
BereichVerwaltung / Administration15
Technik / Entwicklung13
Führung / Leitung10
Logistik / Lager50
Sonstiges5
Produktion / Fertigung20
Vertrieb / Kundenkontakt17
PersonalverantwortungOhne Personalverantwortung95
Mit Personalverantwortung35
Dauer im Unternehmen1–5 Jahre Weniger als 1 Jahr wurde mit 1–5 Jahre zusammengelegt40
5–10 Jahre60
Mehr als 10 Jahre30

Zu allgemein, um sie zu prüfen

Diese Aussagen aus dem Unternehmensanspruch beschreiben kein Verhalten, nach dem man fragen kann. Sie wurden deshalb nicht in Fragen übersetzt.

Offenheit & Vertrauen

„Verbesserungsvorschläge aus dem Betrieb landen bei den Menschen, die darüber entscheiden können, und nicht in einem Postfach.“
Karriereseite · Gewicht 0,85Sagt, wohin Vorschläge gehen, nicht, was die Beschäftigten dabei erleben.
„Bleibt eine Rückmeldung aus, kann die meldende Person den Betriebsrat einschalten, ohne den Dienstweg einzuhalten.“
Betriebsvereinbarung Meldewesen · Gewicht 0,79Beschreibt ein Recht für den Ausnahmefall; nach seiner Häufigkeit lässt sich nicht sinnvoll fragen.

Was dieser Bericht nicht sagt

  • Warum etwas so ist.Die Befragung erfasst, wie oft etwas im Alltag erlebt wird, nicht seine Ursache. Die Ursache gehört ins Gespräch.
  • Ob eine einzelne Entscheidung oder eine einzelne Führungskraft richtig gehandelt hat.Befunde beschreiben wiederkehrende Muster in Gruppen mit mindestens 5 Personen.
  • Ob ein Unternehmensanspruch beibehalten werden sollte.Wenn ein Anspruch im Alltag kaum erlebt wird, kann das Unternehmen ihn einlösen oder neu formulieren. Die Befragung trifft diese Entscheidung nicht.
  • Wie Menschen außerhalb des Unternehmens es erleben.Alle Antworten stammen von Beschäftigten. Eine Sicht von Kundinnen und Kunden bräuchte eine eigene Befragung.

Handlungsempfehlungen

Zusatzmodul Handlungsempfehlungen

Vom Befund zur Maßnahme

Der Befundteil zeigt berichtete Erfahrungen, keine Ursachen. Ein optionales Modul erarbeitet dazu Handlungsempfehlungen. Für diesen Bericht ist es nicht gebucht.

Befragung und Auswertung

Jede teilnehmende Person beantwortete am eigenen Telefon 38 feste Kernfragen und 6 Fragen, die aus dem Unternehmensanspruch dieses Unternehmens entstanden sind. Gefragt wurde, wie oft etwas in den letzten drei Monaten erlebt wurde, nicht nach Zustimmung zu Aussagen. Die Befragten sahen nur das Verhalten, nie den Wortlaut aus dem Unternehmensanspruch.

Namen, Personalnummern und E-Mail-Adressen werden nicht erhoben. Zitate erscheinen nur einzeln, ohne erkennbare Details und nach Freigabe. Der Fragenkatalog lag vor Beginn der freigebenden Stelle im Wortlaut vor und wurde von ihr freigegeben.

Ausgewertet wird nur, wo mindestens 5 Personen geantwortet haben. Ein Befund wird nur berichtet, wenn genug Antworten ihn stützen; sonst wird er zurückgehalten und hier genannt.

Die Einordnung als Befund folgt festen Regeln. Gelebter Anspruch: mindestens 60 % erleben das oft oder fast immer, und in keiner Gruppe sind es weniger als 40 %. Anspruch im Aufbau: zwischen 40 und 60 %, oder eine Gruppe unter 40 %, oder mindestens 20 Prozentpunkte mehr bei Personen unter fünf Jahren im Unternehmen. Anspruch kaum erlebt: unter 40 %. Einseitige Praxis: eine Aussage wird von mindestens 70 % gelebt, und eine andere, die in eine andere Richtung zieht, wird kaum erlebt. Ungeschriebene Stärke, Widersprüchliche Praxis und Unterschiede zwischen Gruppen gibt es nur, wo der Unternehmensanspruch nichts sagt: mindestens 70 % im Sinne der Dimension, mindestens 40 % dagegen, oder Gruppen, die um mindestens 30 Prozentpunkte auseinanderliegen. Sagen mindestens 40 %, dass es ihre Arbeit eher bremst, wird das als widersprüchliche Praxis eingeordnet, auch wenn es oft gelebt wird. Die Fragen zu Offenheit und Vertrauen werden separat ausgewertet und bilden keinen eigenen Befund.

Bei 9 von 9 Befunden wurden Titel, Einordnung oder Frage von einem Sprachmodell formuliert. Jeder Satz wurde vor dem Einfrieren gegen die Zahlen des Befunds geprüft; was die Prüfung nicht bestand, wurde durch eine feste Vorlage ersetzt. Zahlen, Typ und Reihenfolge der Befunde sind berechnet, ein Sprachmodell hat darauf keinen Einfluss.

Vergleichswerte mit anderen Unternehmen zeigt der Bericht erst, wenn mindestens zehn Unternehmen mit denselben Kernfragen beigetragen haben. Die Zahlen sind gerundet.

Frage F1 haben 118 von 138 Befragten beantwortet. Sie wurde nur einem Teil der Befragten gestellt.

Frage F4 haben 118 von 138 Befragten beantwortet. Sie wurde nur einem Teil der Befragten gestellt.

Culture Code · Nordlicht Logistik AG · 20. Oktober 2026

Nächster Schritt

Den Pilot für das eigene Unternehmen prüfen

Ablauf Woche für Woche, die Rolle der freigebenden Stelle und die unabhängige Zweitauswertung stehen auf der Seite zum Pilot.

Pilot besprechenMuster-Freigabedokument lesen